Andreas Ras MSc

Oralchirurgie Implantologie Zahnmedizin
© Andreas Ras Kalkstr.122 51377 Leverkusen webmaster@andreasras.de

Verfärbte  

Zähne  

lassen  

sich  

-  

je  

nach  

Ursache  

-  

mit  

unterschiedlichen

Verfahren   

aufhellen;   

dies   

wird   

als   

Bleichen   

bzw.  

Aufhellen   

bezeichnet.

Hierfür   

werden   

derzeit   

fast   

ausschließlich   

Mittel   

verwendet,   

die   

durch

Abspaltung     

von     

Sauerstoff     

eine     

Oxidation     

von     

anorganischen

Farbstoffmolekülen     

bewirken     

sollen.     

Grundsätzlich     

wird     

zwischen

Methoden  

zur  

Aufhellung  

vitaler  

und  

devitaler  

(wurzelkanalbehandelter)

Zähne unterschieden.

Bleichen verfärbter, vitaler Zähne

Vitale     

verfärbte     

Zähne     

können     

von     

extern     

aufgehellt     

werden.

Aufhellungsgel  

wird  

in  

häuslicher  

Anwendung  

(meist  

während  

der  

Nacht)

mit  

Hilfe  

von  

individuellen  

Bleichschienen  

auf  

die  

zu  

bleichenden  

Zähne

aufgetragen.  

Zwischen  

der  

toxikologisch  

bedenklichen  

und  

der  

eventuell

verschluckten  

Mengen  

an  

Bleichgel  

liegt  

ein  

Sicherheitsfaktor  

von  

über

100   

vor.   

Es   

sollen   

immer   

individuell   

angefertigte   

Schienen   

verwendet

werden, damit die verwendete Menge an Gel möglichst gering bleibt.

Die  

ersten

deutlichen  

Aufhellungen  

können  

nach  

etwa  

8  

bis  

10  

Tagen  

beobachtet

werden.

Zu    

den    

Nebenwirkungen    

gehören    

Zahnfleischirritationen    

wie    

auch

Überempfindlichkeit   

der   

Zähne.   

Diese   

Nebenwirkungen   

sind   

entweder

vorübergehender   

Natur   

oder   

durch   

einfache   

zahnärztliche   

Maßnahmen

korrigierbar.

Bleichen                    

verfärbter,

wurzelbehandelter Zähne

Entstehung der Verfärbung

Durch    

Unfallverletzungen    

des    

weichen    

Gewebes    

im    

Zahninneren

(Zahnmark)   

oder   

bei   

der   

Wurzelkanalbehandlung

   

kommt   

es   

zu   

einer

Blutung   

in   

die   

kleinen   

Kanälchen   

der   

inneren   

harten   

Zahnsubstanz

(Zahnbein).   

Dort   

werden   

die   

roten   

Blutkörperchen   

aufgelöst.  

Aus   

dem

roten   

Blutfarbstoff   

wird   

Eisen   

freigesetzt.   

Dieses   

bildet   

eine   

dunkle

Verbindung, welche die Grauverfärbung des Zahnes bewirkt.

Prinzip des internen Bleichens

Solche  

Zahnverfärbungen,  

die  

in  

Folge  

des  

Absterbens  

des  

Zahnmarks

auftreten,    

lassen    

sich    

meist    

sehr    

gut    

aufhellen.    

Dafür    

werden

verschiedene  

"Zubereitungen"  

von  

Wasserstoffperoxid  

eingesetzt.  

Da  

sich

im  

Zahn  

kein  

lebendiger  

Nerv  

mehr  

befindet,  

ist  

die  

gesamte  

Behandlung

völlig  

schmerzfrei.  

Das  

Bleichmittel  

kann  

in  

den  

Zahn  

"eingefüllt"  

werden

und  

längere  

Zeit  

von  

innen  

nach  

außen  

wirken.  

Um  

die  

Körpergewebe  

in

der  

Umgebung  

des  

Zahnes  

vor  

dem  

"radikalen"  

Bleichmittel  

zu  

schützen,

muss  

es  

im  

Zahn  

ohne  

Verbindungsmöglichkeit  

zur  

Mundhöhle  

hin  

dicht

und spaltfrei eingeschlossen sein.

Vorbereitung

Die  

Wurzelfüllung

  

selbst  

muss  

vollständig  

und  

dicht  

sein.  

Deshalb  

wird

vor  

der  

Bleichbehandlung  

mit  

einer  

Röntgenaufnahme  

kontrolliert,  

ob  

die

Wurzelfüllung  

die  

Wurzelkanäle  

komplett  

ausfüllt,  

oder  

zunächst  

erneuert

werden   

muss.   

Undichte   

Füllungen

   

des   

Zahnes   

werden   

gegen   

dicht

abschließende endgültige oder provisorische Füllungen ausgetauscht.

Durchführung

Um   

einen   

Hohlraum   

für   

das   

Bleichmittel   

zu

schaffen,  

wird  

der  

ursprüngliche  

Zugangsweg

für die

Wurzelbehandlung

 wieder eröffnet.

Sehr  

stark  

verfärbtes  

Zahnbein  

kann  

von

  

innen

direkt    

mit    

einem    

kleinen    

Bohrer    

entfernt

werden.

Die    

Wurzelkanalfüllung

    

wird    

so    

weit    

wie

möglich       

abgetragen       

und       

durch       

eine

Unterfüllung  

zusätzlich  

abgedichtet.  

Nach  

dem

Einbringen  

des  

Bleichmittels  

in  

den  

Hohlraum

dient    

eine    

vorläufige    

Füllung    

als    

dichter

Verschluss        

der        

Zugangsöffnung        

zur

Mundhöhle.

Die  

Bleichmitteleinlage  

kann  

nun

  

selbstständig

wirken,  

während  

der  

Patient  

unbehindert  

seine

übliche Lebensführung fortsetzt.

Dies     

ist     

die     

seit     

Jahrzehnten     

bewährte

"Walking­bleach-Technik".

Meist  

zeigt  

sich  

schon  

nach  

wenigen  

Tagen  

eine  

Aufhellung.  

Die  

Wirkung

des   

Bleichmittels   

wird   

im   

Laufe   

der   

Zeit   

schwächer.   

Spätestens   

nach

jeweils  

einer  

Woche  

sollte  

es  

durch  

frisches  

Material  

ersetzt  

werden,  

so

lange,  

bis  

der  

gewünschte  

Aufhellungseffekt  

eingetreten  

ist.  

Dann  

wird

das   

Bleichmittel   

entfernt   

und   

der   

Zahn   

gründlich   

gereinigt.   

Es   

ist

empfehlenswert,   

den   

Zahn   

einige   

Tage   

ohne   

Einlage   

"ausdampfen"   

zu

lassen,  

um  

eine  

optimale  

Haftung  

der  

endgültigen  

Füllung

  

zu  

ermöglichen.

Schließlich    

kann    

der    

Hohlraum    

mit    

einer    

geklebten,    

zahnfarbenen

Kompositfüllung

 verschlossen werden, die den Zahn zudem stabil

isiert.

Bleichen der Zähne

Andreas Ras MSc

Oralchirurgie Implantologie Zahnmedizin