Andreas Ras MSc

Oralchirurgie Implantologie Zahnmedizin
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Um

es

vorwegzunehmen:

Karies

ist

keine

Fluoridmangelerkrankung.

Jedoch

benötigen

unserer

Zähne

wegen

der

heute

üblichen

Ernährungsgewohnheiten

einen

intensiven

Schutz.

Fluoride

machen

die

Zähne

härter

und

widerstandsfähiger.

Zuviel

des

Guten

schadet

aber.

Deshalb liegt die Kunst in der Dosierung.

Flouride

sind

lebenswichtige

und

in

der

Natur

vorkommende

Spurenelemente,

ohne

die

der

menschliche

Körper

nicht

existieren

könnte.

Außer

in

diversen

Nahrungsmitteln

sind

sie

in

unserem

Trinkwasser

enthalten,

jedoch

in

sehr

unterschiedlicher

Konzentration.

Zur

Kariesvermeidung

wäre

ein

Wert

von

einem

Millionstel

(ppm)

sinnvoll,

wie

er

zum

Beispiel

in

einigen

Regionen

der

Eifel

vorkommt.

90

Prozent

des

deutschen

Trinkwassers

enthält

jedoch

nur

ein

Viertel

des

gewünschten

Wertes.

Deswegen

ist

die

künstliche

Zuführung

sinnvoll.

Tabletten,

spezielle

Speisesalze,

Zahncremes

,

Gelees

und

Mundspülungen werden angeboten.

Akute

Vergiftungserscheinungen

wegen

Überdosierung

sind

nahezu

ausgeschlossen.

Dazu

müsste

beispielsweise

ein

15

kg

schweres

Kind

etwas 300 Fluoridtabletten (250 mg) auf einmal zu sich nehmen.

Von

großer

Bedeutung

sind

jedoch

die

heute

zunehmenden

weißen

Schmelzflecken

auf

den

Zähnen.

Deshalb

sollen

Kinder

erstmalig

schon

mit

zwei

Jahren

zum

Zahnarzt,

zeitgleich

mit

dem

Absetzen

der

vom

Kinderarzt

verordneten

Kombination

von

Vitamin

D

und

Fluorid.

Er

beurteilt das individuelle Kariesrisiko.

Angaben

zu

Stillzeit

und

der

Art

der

Babyfläschchen

helfen

dabei.

Denn

vielfach

wurden

die

Fläschchen

mit

hochfluoridiertem

Tafelwasser

zubereitet.

Abzuwägen

ist,

ob

mit

Tabletten

oder

Speisesalz

gehärtet

werden

soll.

Tabletten

gewährleisten

eine

gleichmäßige

Zufuhr,

haben

aber

den

Nachteil

der

Gewöhnung

an

eine

tägliche

Einnahme

von

Medikamenten.

Flouridiertes,

zugleich

jodiertes

Speisesalz

dagegen

nutzt

auch

im

Erwachsenenalter,

ist

aber

in

Fertig-

und

Restaurantkost

noch

nicht

enthalten.

Kinderzahncremes

sind

seit

wenigen

Monaten

höher

fluoridiert,

weil

man

herausgefunden

hat,

dass

die

Wirkung

direkt

am

Zahn

noch

wichtiger

ist

als

die Härtung im Kiefer während der Zahnreifungsphase.

Fluoride

sind

bis

ins

hohe

Lebensalter

wichtig.

Denn

gerade

bei

verlängerten

Zähnen

beispielsweise

nach

einer

Parodontitis

liegen

die

weichen

Zahnwurzeln

frei,

welche

den

Kariesbakterien

nur

einen

unzureichenden

Widerstand bieten.

Neben

den

Maßnahmen,

die

man

zu

Hause

durchführen

kann,

bietet

der

Zahnarzt

eine

besonders

wirksame

Hilfe

an:

die

professionelle

Zahnreinigung

.

Nach

Anfärbung

und

Entfernung

aller

erreichbaren

Bakterien

werden

die

gefährdeten

Zahnflächen

durch

eine

Intensivfluoridierung

gehärtet.

Dadurch

erhalten

die

Zähne

einen

ausreichenden,

für

mehrere

Monate anhaltenden Langzeitschutz.

Dr. Jürgen Zitzen

Fluoride

Andreas Ras MSc

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