Andreas Ras MSc

Oralchirurgie Implantologie Zahnmedizin
© Andreas Ras Kalkstr.122 51377 Leverkusen webmaster@andreasras.de

Eine Vision der 70er-Jahre ist heute immer häufiger zu realisieren

nur

ist

leider

nicht

jeder

Patient

für

eine

Implantation

geeignet.

Gesundes

Zahnfleisch

und

ein

gesunder,

stabiler

Kieferknochen

sind

wichtige

Voraussetzungen.

Bei

Diabetikern

und

bei

Patienten

mit

Blutgerinnungsstörungen,

bestimmten

Leber-

und

S

c

h

i

l

d

d

r

ü

s

e

n

e

r

k

r

a

n

k

u

n

g

e

n

kommen Implantate nicht in Frage.

Das

Einbringen

der

Implantate

in

den

Kiefer

kann

im

Normalfall

ambulant

in

der

Praxis

erfolgen.

Der

Eingriff

kann

unter

örtlicher

Betäubung

vorgenommen

werden,

eine

Vollnarkose

ist

nur

in

Ausnahmefällen

erforderlich.

Das

moderne

High-Tech-lmplantat

aus

Titan

ist

dann

etwa

nach

drei

bis

fünf

Monaten

belastbar

und

kann

durch

die

geplante

Krone

oder

Brücke

vervollständigt werden.

Die

durchschnittliche

Haltbarkeit

eines

Implantats

liegt

bei

acht

bis

zehn

Jahren.

Unter

günstigen

Gegebenheiten kann es jedoch viel länger funktionsfähig bleiben.

Die

Kosten

für

ein

solches

Implantat

liegen

je

nach

Schwierigkeit

zwischen

1.000,-

EURO

und

1.500,-

EURO.

Hinzu

kommen

noch

die

Kosten

für

die

geplante

Krone

oder

Brücke

.

Implantate

und

der

implantatgetragene

Zahnersatz

sind

Behandlungen,

die

nicht

in

die

Leistungspflicht

der

gesetzlichen

Krankenversicherungen

fallen.

Sie werden insoweit in der Regel nicht bezuschusst.

Private

Krankenversicherungen

erstatten

je

nach

Vertrag

bis

zu

80

Prozent

der Kosten.

Dr. Heinz Plümer

Die

Schönheit

eines

Gesichts

und

der

Gesamteindruck

eines

Menschen

werden

deutlich

geprägt

durch

den

Mund

und

die

Zähne.

Treten

im

Zahnbereich

Schädigungen

auf,

so

braucht

sich

niemand

heute,

z.

B.

wegen

des

Verlustes

eines

Schneidezahns,

Sorgen

zu

machen.

Schneidezähne

können

kosmetisch

perfekt

mit

Hilfe

einer

künstlichen

Zahnwurzel

ersetzt

(implantiert)

werden.

Auch

wenn

im

hinteren

Bereich

des

Gebisses

z.

B.

mehrere

Zähne

fehlen,

kann

dem

Patienten

mit

entsprechenden

Implantaten

wieder

zu

einem

"festen

Biss"

und

neuer

Lebensqualität

verholfen

werden.

Während

die

gesetzlichen

Krankenkassen

diese

Art

des

Zahnersatzes

nicht

bezuschussen,

erstatten

private

Krankenkassen

je

nach

Vertrag

bis

zu

80%

der Kosten.

Wenn

ein

Schneidezahn

unglücklicherweise

verloren

geht,

gibt

es

heute

die

Möglichkeit,

mit

Hilfe

einer

künstlichen

Zahnwurzel

(Implantat)

den

fehlenden

Zahn kosmetisch perfekt zu ersetzen.

Auch

wenn

im

hinteren

Bereich

des

Kiefers

mehrere

Zähne

fehlen,

kann

mit

Hilfe

eines

oder

mehrerer

Implantate

eine

festsitzende

Konstruktion

ermöglicht

werden,

die

dem

Patienten

mehr

Sicherheit,

Komfort

und

Ästhetik

garantiert.

Besonders

älteren

Menschen,

die

Probleme

mit

dem

Sitz

ihrer

totalen

Prothese

haben,

kann

mit

Implantaten

ein

fester

Biss

und

damit

mehr

Lebensqualität zurückgegeben werden.

Das Wichtigste in Kürze

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein

Implantat

ist

eine

künstliche

Zahnwurzel,

die

einer

Schraube

ähnlich

ist.

Sie

wird

in

den

Kieferknochen

eingepflanzt,

wenn

der

eigene

Zahn

mitsamt

seiner

Wurzel

verloren

gegangen

ist.

Das

Implantat

und

der

dazugehörige

Pfosten

bestehen

in

der

Regel

aus

Titan,

einem

Metall,

das

sich

durch

sehr

gute Körperverträglichkeit und lange Haltbarkeit ausz

eichnet.

Wie lange halten Implantate?

Implantate

sind

sehr

dauerhaft

sie

können

ein

Leben

lang

halten.

Neben

dem

Allgemeinzustand

des

Patienten

sowie

der

Qualität

und

Quantität

des

Kieferknochens

spielt

die

Mundhygiene

eine

wichtige

Rolle.

Die

Langzeit-

Erfolgsrate liegt bei über 90 Prozent oder höher nach 10 Jahren.

Welche Anwendungsbereiche gibt es?

Um

Zahnlücken

zu

schließen,

gibt

es

verschiedene

Möglichkeiten

des

Zahnersatzes:

eine

feste

Brücke

,

eine

herausnehmbare

Prothese

oder

Implantate.

Auch

eine

Kombination

dieser

Methoden

ist

möglich.

So

können

Implantate

zur

Befestigung

von

Brücken

oder

zur

Stabilisierung

von

Prothesen

beitragen.

Im

Einzelnen

können

folgende

Situationen

unterschieden werden:

Beim

Fehlen

eines

Frontzahnes

werden

Aussehen

und

Aussprache

besonders

stark

beeinträchtigt.

Hier

ist

ein

Implantat

die

optimale

Lösung.

Die

gesunden

Nachbarzähne

bleiben

im

Gegensatz

zur

Brücke

bei

der

Einzelzahnimplantation völlig unangetastet.

Beim

Fehlen

mehrerer

benachbarter

Zähne

können

Implantate

als

zusätzliche

„Pfeiler“

für

eine

sichere

Befestigung

der

Brücke

sorgen.

Der

natürlichen

Situation

am

nächsten

kommt

jedoch

der

Ersatz

jedes

fehlenden

Zahnes durch eine implantatgetragene

Krone

.

Auch

beim

zahnlosen

Kiefer

können

Implantate

für

ein

perfektes

Aussehen

und

eine

gleichmäßige

Belastung

des

Kieferknochens

sorgen.

Eine

Prothese

kann

durch

mehrere

Implantate befestigt werden.

Wann

soll

die

Implantation

erfolgen?

Es

sollte

möglichst

früh

implantiert

werden.

Am

besten

heilen

Implantate

ein,

die

spätestens

8–10

Wochen

nach

der

Entfernung

eines

Zahnes

eingesetzt

werden.

Bedenken

Sie,

dass

in

den

ersten

2–4

Jahren

ohne

Belastung

40–60

Prozent

des

Kiefers

verloren

gehen.

Und

der

spätere

Wiederaufbau

ist

mühsam und teuer.

Wie viele Implantate sind sinnvoll?

Implantate

sollen

ebenso

wie

natürliche

Zahnwurzeln

die

Kräfte,

die

beim

Kauen

entstehen,

auf

den

Kieferknochen

übertragen.

Je

mehr

fehlende

Zähne

durch

Implantate

ersetzt

werden

können,

umso

besser

für

die

Kaufunktion

und

den

Knochen

deshalb

sollte

nicht

an

der

falschen

Stelle

gespart werden!

Kann auch dann implantiert werden, wenn zu wenig Knochen vorhanden ist?

Nicht

immer

hat

der

Kieferknochen

ein

ausreichendes

Volumen,

um

dem

Implantat

einen

festen

Halt

zu

bieten.

Ursachen

sind

Zahnverlust

,

Knochenschwund

oder

eine

zu

geringe

Höhe

des

Kiefers.

In

vielen

Fällen

kann

Knochen

aufgebaut

werden,

entweder

mit

körpereigenem

oder

synthetischem Material, das sich in Knochen umwandelt.

Welches Risiko gehe ich ein?

Eine

Implantation

ist

ein

operativer

Eingriff,

der

dem

Aufwand

einer

operativen

Zahnentfernung

entspricht.

In

bestimmten

Fällen

bestehen

individuell

besondere

Risiken,

die

vor

der

Implantation

erörtert

oder

behandelt

werden

müssen.

Sollte

ein

Implantat

verloren

gehen,

kann

es

in

den meisten Fällen durch ein neues ersetzt werden.

Was müssen die Patienten beachten?

Perfekte

Mundhygiene

ist

die

wichtigste

Voraussetzung

für

eine

auch

langfristig

erfolgreiche

Implantation.

Besonders

der

Übergang

zwischen

Implantat

und

Zahnfleisch

muss

frei

von

bakteriellen

Belägen

bleiben.

Dazu

sind

oft

spezielle

Reinigungstechniken

nötig

(Zahnseide,

Zahnzwischenraumbürstchen).

Außerdem

ist

eine

regelmäßige

professionelle Hygienebetreuung

unerlässlich.

Implantation

Der

Verlust

oder

die

Nichtanlage

eines

Zahnes

macht

aus

phonetischen,

funktionellen

und

ästhetischen

Gründen

das

Schließen

der

Zahnlücke

erforderlich.

Neben

vielen

weiteren

Maßnahmen

kann

diese

Lücke

durch

ein

Implantat geschlossen werden.

Bei

der

Implantation

ist

besonders

zu

beachten,

dass

das

Implantat

in

der

gewünschten

Position

eingebracht

und

ein

sicherer,

stabiler

Halt

im

Knochen

erreicht

wird

(Primärstabilität).

Dabei

müssen

die

anatomischen

Nachbarstrukturen,

wie

die

Kieferhöhle

und

der

Unterkiefernerv,

geschont

werden.

Zeitpunkt der Implantation

Von

Sofortimplantation

spricht

man,

wenn

das

Implantat

in

unmittelbarem,

zeitlichem Zusammenhang mit der Zahnentfernung eingebracht wird.

Die

Spätimplantation

wird

lange

(>

2

Monate)

nach

dem

Zahnverlust

durchgeführt.

Einen

häufigen

Kompromiss

bei

einer

geplanten

Implantation

nach

Zahnextraktion

stellt

die

verzögerte

Implantation

dar.

Hier

wird

etwa

vier

bis

acht

Wochen

nach

der

Extraktion

ein

Verheilen

des

Zahnfleischs

abgewartet,

jedoch

möglichst

vor

dem

Einsetzen

eines

größeren

Knochenschwundes

implantiert.

Ablauf der Operation

Nach

der

lokalen

Betäubung

wird

zunächst

vorsichtig

die

Schleimhaut

abgehoben

und

das Knochenlager dargestellt.

Mit

einem

wassergekühlten

Bohrer

wird

die

korrekte

Implantatposition

markiert.

Nun

wird

mit

einem

so

genannten

Pilotbohrer

das

Knochenlager

vorbereitet.

Der

Pilotbohrer

ist

schmaler

als

das

spätere

Implantat

und

soll

zunächst

nur

den

Winkel

und

die

Tiefe

für

das

spätere

Implantat

festlegen.

Eine

Bohrschablone

kann

dabei

nützlich

sein,

die

gewünschte

Implantatposition

während

der

Operation

auf den Kieferknochen zu übertragen.

Anschließend

wird

das

Implantatlager

für

die gewünschte Implantatform erweitert

und das Implantat in den Knochen

eingebracht.

Durch

eine

Naht

wird

die

Schleimhaut

wiederbefestigt.

Durch

ein

Röntgenbild

wird

der

Erfolg

der

Implantation

bestätigt

und

dokumentiert.

Je

nach

Versorgungsart

kann

ein

Provisorium

angefertigt

oder

eine

vorhandene

Prothese

angepasst werden.

Beispiel - Lücke rechts unten

vor der Operation

nach dem Einsetzen von 2 Implantaten

für

besseren

Abdruck

werden

auf

die

Implantate Metallkappen aufgesetzt

anschließend

wird

mit

einer

Silikonmasse ein Abdruck genommen

die

weitere

Versorgung

erfolgt

wie

bei

Kronen

oder

Brücken

un

d hier noch ein paar Empfehlungen zur Mundhygiene bei Implantaten

Implantate

Andreas Ras MSc

Oralchirurgie Implantologie Zahnmedizin