Andreas Ras MSc

Oralchirurgie Implantologie Zahnmedizin
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Ein

Zahn

besteht

aus

einer

Zahnkrone

und

den

Zahnwurzeln.

Die

Zahnkrone

ragt

in

die

Mundhöhle

hinein

und

dient

der

Kaufunktion.

Sie

besteht

aus

verschiedenen,

aufeinanderfolgenden

Schichten.

Die

oberste

Schicht

ist

der

Zahnschmelz,

der

den

Zahn

wie

eine

Art

Schutzlack

überzieht.

Dem

Zahnschmelz

folgt

das

Zahnbein,

auch

Dentin

genannt.

Das

Dentin

umgibt

das

Zahnmark (Pulpa).

Schmelz

Der

Schmelz

ist

die

härteste

Substanz,

die

der

Körper

bildet.

Er

besteht

hauptsächlich

aus

Hydroxylapatitkristallen

in

sechseckiger

Prismenform.

Da

er

fast keine lebenden Zellen enthält, kann keine Regeneration erfolgen.

Dentin

Das

Dentin

besteht

zu

20

bis

30

Prozent

aus

organischen

Anteilen

und

zu

70

bis

80

Prozent

ebenfalls

aus

Hydroxylapatitkristallen.

Es

kann

bedingt

neugebildet

werden.

Das

Zahnbein

wird

von

vielen

kleinen

Kanälen

durchzogen,

die

Dentinkanälchen

genannt

werden.

Sie

verlaufen

vom

Zahnmark bis zur Grenze zwischen Schmelz und Dentin.

Zahnmark

Das

Zahnmark

enthält

neben

Nervausläufern

auch

Gefäße.

Es

versorgt

die

Zellen des Dentins und ist für Schmerzempfindungen verantwortlich.

White Spots - weiße Flecken

In

der

Mundhöhle

befinden

sich

viele

Mikroorganismen,

die

sich

auch

im

Zahnbelag

befinden.

Bekommen

diese

Mikroorganismen

Nährstoffe

zugeführt,

bilden

sie

als

Abbauprodukt

Milchsäure.

Die

Milchsäure

greift

den

Zahnschmelz

an.

Es

werden

Kalzium-

und

Phosphationen

aus

der

Kristallstruktur

des

Schmelzes

herausgelöst.

In

dieser

ersten

Phase

der

Kariesentstehung

sind

weißliche

Flecken

im

Zahnschmelz

zu

erkennen.

Die

Zahnschädigung

ist

zu

diesem

Zeitpunkt

nur

auf

den

Zahnschmelz

begrenzt.

Durch

entsprechende

Fluoridierungsmaßnahmen

kann

eine

"Rückmineralisation"

des

Schmelzes

erfolgen.

Schmelzkaries

Bleibt

ein

"weißer

Fleck"

unbehandelt,

schreitet

die

Entmineralisation

des

Schmelzes

immer

weiter

fort.

Die

Mikroorganismen

produzieren

weitere

Milchsäure

und

der

Schmelz

wird

poröser.

Schmelz - Dentin - Karies

Wenn

die

Schädigung

vom

Schmelz

bis

zum

Zahnbein

reicht,

spricht

man

von

einer

Schmelz

­

Dentin

-

Karies.

Durch

die

zahlreich

vorhandenen

Dentinkanälchen

können

die

Mikroorganismen

bis

zum

Zahnmark

vordringen.

Der

Zahn

reagiert

auf

äußere

Reize.

Diese

Reaktionen

sind

ein

Warnsignal

für

den

Patienten.

Es

muss

dringend

eine

Behandlung

durchgeführt

werden,

um

eine

Ausbreitung

bis

zum

Zahnmark

zu

verhindern.

Sobald

die

Schmelzoberfläche

geschädigt

und

eine

erhebliche

Schmelzaushöhlung

vorhanden

ist,

kann

der

Schmelz

bei

Belastung

einbrechen.

Dann

ist

ein

deutliches

"Loch"

zu

sehen.

Hier

bleiben

Speisereste

hängen,

die

den

Mikroorganismen

weitere

Nährstoffe

liefern.

Zahnmarkschädigung

Die

Mikroorganismen

können

zügig

durch

die

Dentinkanälchen

bis

zum

Zahnmark

vordringen

und

durch

Abgabe

von

Giftstoffen

weitere

Schäden

verursachen.

Das

Zahnmarkgewebe

reagiert

mit

einer

Entzündung.

Mirkoorganismen

dringen

durch

den

Wurzelkanal

bis

in

die

Region

der

Wurzelspitze.

Dort

kommt

es

zur

Knochenschädigung.

Ist

das

Zahnmark

erkrankt,

muss

eine

so

genannte

Wurzelkanalbehandlung

durchgeführt

werden.

Entstehung der Karies

Andreas Ras MSc

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