Andreas Ras MSc

Oralchirurgie Implantologie Zahnmedizin
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Was

tun,

wenn

die

Zähne

zwar

weiß

sind,

aber

die

Zahnreihe

eher

unaufgeräumt

wirkt?

Wenn

große

Lücken

klaffen

oder

die

Zahnform

nicht

zu gefallen weiß? Akzeptieren, kapitulieren, resignieren? .

Es lässt sich vieles richten!

So

erlauben

beispielsweise

die

vielseitig

einsetzbaren

Keramik

-

Veneers

nicht

nur

ästhetisch

perfekte

Rekonstruktionen

von

Zahnform

und

Farbe,

sondern

ermöglichen

bis

zu

einem

gewissen

Maße

auch

eine

zumindest

optische

Korrektur

der

Zahnstellung.

Mit

ihrer

Hilfe

können

Lücken

verkleinert

bis

geschlossen

oder

Zähnen

eine

ganz

neue

Form

verliehen

werden

.

Sehr

häufig

treten

an

der

Außenseite

einzelner

oder

mehrerer

Schneidezähne

unschöne

farbliche

Veränderungen

auf,

während

der

restliche

Zahn

vor

allem

an

der

Rückseite

intakt

ist.

Einige

dieser

Stellen

können

mit

Komposit

(

Kunststoff

)

Aufbauten

so

versorgt

werden,

dass

eine

deutliche

ästhetische

Verbesserung

eintritt.

Dieses

Verfahren

stößt

allerdings

dann

an

seine

Grenzen,

wenn

sehr

großflächig

rekonstruiert

werden

muss

oder

auch

noch

eine

Fehlstellung

der

Zähne

kaschiert

werden

soll

bzw.

Schneidekanten

verlängert

werden

müssen.

Sehr

häufig

werden dann Zähne überkront.

Für

die

Versorgung

eines

Zahnes

mit

einer

Krone

ist

es

erforderlich,

genügend

Zahnsubstanz

wegzuschleifen,

um

Platz

für

die

Verblendung

zu

schaffen

oder

um

das

Brechen

(Fraktur)

der

Vollkeramikkrone

zu

verhindern.

Dieser

Platzbedarf

ist

ferner

für

eine

Schichtung

der

Keramik

erforderlich,

um

ein

Erscheinungsbild

wie

das

eines

natürlichen

Zahnes

zu

gewährleisten.

Dieses

Vorgehen

bei

einer

Kronenversorgung

ist

durchaus

sinnvoll,

wenn

der

Zahn

bereits

mit

zahlreichen

Füllungen

versehen

ist

oder

an

allen

seinen

Außenflächen

Defekte

zeigt.

Ist

aber

nur

die

sichtbare

Außenseite

betroffen,

wäre

es

sehr

schade,

zur

"Verschönerung"

dieser

Fläche

den

Zahn

komplett

zu

beschleifen

und

somit

viel

gesunde

Zahnhartsubstan

z

zu

vernichten.

In

derartigen

Fällen

geht

man

dazu

über,

lediglich

die

zu

versorgende

Außenseite

zu

behandeln,

indem

ihr

eine

zahnfarbene

Facette

-

meist

aus

Keramik

-

aufgeklebt

wird.

Man

kann

dies

mit

einer

künstlichen

Fassade

vergleichen.

Durchführung

In

der

Regel

wird

mit

etwa

0,5

Millimetern

nur

sehr

wenig

von

der

Außenfläche

des

Zahnes

weggeschliffen.

Die

Zahnzwischenräume

blieben

vollständig

erhalten.

Dies

ist

ein

deutlich

geringerer

Substanzverlust,

als

er

bei

einer

Kronenversorgung

erforderlich

wäre.

Liegen

kleinere

zu

versorgende

Defekte

in

diesem

Zahnzwischenraum

zum

Nachbarzahn

hin

vor,

werden

diese

vorab

mit

einer

separaten

Kompositfüllung

versorgt;

größere

Defekte

werden

in

die

Verblendschalen-

Präparation oft mit einbezogen.

Die

Verblendschalen

werden

von

einem

Zahntechniker

nach

Abformung

und

Modellherstellung

oder

mit

Cerec

-

System

erstellt.

Damit

die

Füllung

an

der

Zahnhartsubstanz

kleben

kann,

ist

eine

aufwändige

Vorbehandlung

notwendig.

So

ist

zunächst

die

Fernhaltung

von

Speichel

unbedingt

erforderlich,

da

Speichel

ein

optimales

Isoliermedium

darstellen

würde

und

jede

Art

von

Klebung

an

die

Zahnhartsubstanz

verhindern

könnte.

Aus

diesem

Zweck

muss

entweder

der

Bereich

um

den

Zahn

sorgfältig

mit

Watterollen

abgedämmt

oder

über

den

Zahn

und

seine

Nachbarzähne

ein

Gummituch

(Kofferdam)

zur

Isolierung

gezogen

werden.

Dieses

Gummituch

wird

in

der

Regel

durch

Klammern

an

dem

Zahn

und/oder

seinen

Nachbarzähnen

gehalten.

Mit

einem

Gel

(

Phosphorsäuregel

)

wird

die

Zahnsubstanz

auf

der

Klebefläche

angeätzt.

Der

Zahnschmelz

besteht

aus

parallel

angeordneten

Schmelzprismen.

Die

Zentren

und

die

Umgebung

dieser

Prismen

lassen

sich

mit

Säuren

unterschiedlich

weit

an-

bzw.

wegätzen.

Durch

dieses

"selektive"

Ätzen

entsteht

nach

Absprühen

des

Ätzgels

eine

enorm

vergrößerte

Oberfläche

auf

dem

Zahnschmelz,

die

eine

sehr

dauerstabile

Mikroverzahnung

zwischen

dem

Zahn

und

dem

Haftvermittler ermöglicht.

Auf dem angeätzten Zahnschmelz und

dem Zahnbein (Dentin)

wird

nun

ein

spezieller

Haftvermittler

aufgebracht,

der

in

das

entstandene

Oberflächenrelief

und

in

die

Hohlräume

des

Zahnbeins

eindringen

kann.

Dieser

Haftvermittler

wird

mit

Blaulicht

ausgehärtet.

Durch

diese

Aushärtung

verkrallt

sich

der

Haftvermittler

fest

in

der

Zahnhartsubstanz.

An

diese

Kunststoffschicht

kann

jetzt

wiederum

chemisch

das

eigentliche

Füllungsmaterial anbinden.

Der

eigentliche

Befestigungskleber

ist

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(Kunststoff).

Nach

Eingliederung

der

Schale

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die

Überstände

des

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sorgfältig entfernt werden.

Nach

Entfernung

der

Überschüsse

des

Befestigungsmaterials

wird

es

mit

Licht

ausgehärtet.

So

verbindet

sich

die

Schale

fest

mit

dem

Zahn.

Durch

eine

derartige

Schalenversorgung

können

Zähne

mit

durchaus

auch

größeren

Defekten

an

ihrer

Außenseite

so

versorgt

werden,

dass

sie

optisch

wirken,

als

wären

sie

mit

einer

kompletten

Krone

versorgt.

Nur

ist

bei

dieser

Versorgungsvariante

gewährleistet,

dass

nur

minimal

Zahnsubstan

z wegges

chliffen werden muss.

Veneers

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