Andreas Ras MSc

Oralchirurgie Implantologie Zahnmedizin
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Die Therapiemöglichkeiten eines irreversibel erkrankten Zahnes sind die 

Extraktion des Zahnes oder die vollständige Entfernung der entzündeten 

bzw. abgestorbenen Pulpa (Nerv) mit einer nachfolgenden 

Wurzelkanalbehandlung. Die Knochenentzündungen heilen dann in der 

Regel durch die körpereigene Immunabwehr, da die 

Wurzelkanalbehandlung die unkontrollierte Bakterienvermehrung 

innerhalb des Wurzelkanals stoppt. Dennoch kann bei stark ausgeprägten 

Knochenentzündungen zusätzlich eine chirurgische Behandlung 

(Wurzelspitzenresektion) notwendig werden.

Ziele der Wurzelkanalbehandlung

1. Entfernung des entzündeten bzw. abgestorbenen (infizierten) 

Pulpagewebes einschließlich der Bakterien aus den Wurzelkanälen

2. Füllen des gesamten Hohlraumes (Wurzelkanäle) mit entsprechenden 

gewebefreundlichen Materialien

3. Heilungskontrollen  

Durchführung der Wurzelkanalbehandlung

Um abzuklären, ob an einem erkrankten Zahn 

eine Wurzelkanalbehandlung sinnvoll und auch 

durchführbar ist, muss ein Röntgenbild, die so 

genannte Diagnoseaufnahme, erstellt werden. 

Danach erfolgt vorsichtig ein Zugang 

(Trepanation) in Richtung Pulpa (Zahnnerv), um 

den entzündeten oder abgestorbenen 

(infizierten) Zahnnerv zu entfernen. Wenn 

erforderlich, wird der Zahn zuvor unter 

Lokalanästhesie betäubt.  

Danach werden kleine Feilen in die  

Wurzelkanäle eingeführt und anhand eines 

weiteren Röntgenbildes deren Lage sowie deren

Wurzelkanallängen bestimmt. Mit Hilfe eines 

speziellen Messgerätes lässt sich zusätzlich zur 

Röntgenmessaufnahme die Länge des 

Wurzelkanals auch elektronisch bestimmen. Bei 

der Wurzelkanalaufbereitung werden die 

Wurzelkanäle bis zur Wurzelspitze mit kleinen, 

sehr biegsamen Instrumenten von innen 

erweitert (Wurzelkanalaufbereitung).

Zwischendurch erfolgt eine Spülung der Wurzelkanäle mit 

desinfizierenden Flüssigkeiten. Für die Aufbereitung können mehrere 

Sitzungen notwendig sein, vor allem dann, wenn es sich um besonders 

stark gekrümmte oder sehr enge Wurzelkanäle handelt. Sollte dies 

notwendig sein, so wird nach jeder Behandlung ein 

entzündungshemmendes Medikament in die Wurzelkanäle gegeben und 

danach der Zahn bis zur nächsten Sitzung provisorisch verschlossen. 

Nach der Aufbereitung müssen die gesäuberten 

und erweiterten Wurzelkanäle dicht abgefüllt 

werden. Dazu werden in der Regel spezielle 

Wurzelkanalfüllungsmaterialien in die 

Wurzelkanäle eingeführt. Anhand eines 

abschließenden Röntgenbildes wird überprüft, 

ob die durchgeführte Wurzelkanalfüllung 

erfolgreich war.

Bei korrekter Durchführung der Therapie ist die  

Erfolgsprognose eines wurzelkanalbehandelten 

Zahnes als sehr günstig zu bezeichnen. 

Dennoch können nach einer 

Wurzelkanalbehandlung auch Komplikationen 

auftreten. Die Ursache hierfür kann darin liegen, 

dass trotz korrekt durchgeführter 

Wurzelkanalbehandlung Bakterien aus kleinen, 

klinisch nicht erkennbaren Seitenkanälchen bis 

in den Knochen 

vordringen und dort 

eine Entzündung 

hervorrufen. Um eine 

eventuelle 

Entzündung frühzeitig 

diagnostizieren zu 

können, sollten in 

regelmäßigen Abständen klinische 

Untersuchungen und Röntgenkontrollaufnahmen 

erstellt werden.

Trotz möglicher Komplikationen stellt die 

Wurzelkanalbehandlung eine der wichtigsten 

Zahn erhaltenden Therapiemöglichkeiten und 

somit eine sinnvolle Alternative zur Extraktion  

des Zahnes dar.  

Wurzelbehandlung

Andreas Ras MSc

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