Andreas Ras MSc

Oralchirurgie Implantologie Zahnmedizin
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Entstehung der Pulpitis und Nekrose

Zähne

besitzen

im

Inneren

einen

Hohlraum,

in

dem

sich

der

"Zahnnerv",

die

so

genannte

Pulpa

bzw.

das

Pulpagewebe,

befindet.

Dieses

Gewebe

setzt

sich

aus

feinen

Blutgefäßen,

Nerven

und

Bindegewebe

zusammen

und

ist

durch

das

Zahnbein

(Dentin)

und

den

darüber

liegenden

Schmelz bzw. Zement geschützt.

Erkrankt der Zahn etwa an einer Karies,

so

können

Bakterien

durch

die

zerstörten

Schutzschichten

(Schmelz

und

Dentin)

bis

zum

Pulpagewebe

vordringen

und

dort

Entzündungen

und

Infektionen

hervorrufen.

Als

Folge

entwickeln

sich

Beschwerden

auf

Kalt

und

Heißreize

bis

hin

zu

starken

anhaltenden

Schmerzen.

Eine

derartige

Erkrankung

der

Pulpa

ist

nicht

heilbar,

da

weder

die

körpereigene

Immunabwehr

noch

Antibiotika

in

der

Lage

sind,

in

die

kleine

Pulpakammer vorzudringen, um dort die B

akterien zu bekämpfen.

Bleibt

jedoch

eine

Wurzelkanaibehandlung

des

erkrankten

Zahnes

aus,

kommt

es

schließlich

durch

die

Giftstoffe

(Toxine)

der

Bakterien

zum

Absterben

der

Pulpa

und

zur

Ausbreitung

der

Infektion

über

die

Wurzelspitze

hinaus bis in den Kieferknochen.

Auch

wenn

diese

Knochenentzündung

sich

in

einem

chronischen

Zustand

(beschwerdefrei)

befindet,

ist

sie

in

jedem

Fall

vorhanden

und

kann

fortschreiten,

da

sich

die

Bakterien

im

Wurzelkanal

ungehindert

vermehren

können.

Wird

der

Zahn

nicht

behandelt,

kommt

es

schließlich

zu

einer

Ausbreitung

der

Infektion

durch

den

Kieferknochen

hindurch.

Es

entsteht

dann

eine

gefährliche,

schmerzhafte

und

in

der

Regel eitrige schwellende Entzündung.

Im

fortgeschrittenen

Stadium

ist

es

dann

oft

nicht

mehr

möglich,

den

Zahn

zu retten.

Er muss entfernt werden

.

Zahnmarkerkrankungen

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